„Im Altbau funktioniert das nicht“ – diesen Satz hören wir oft. Er stimmt manchmal, aber deutlich seltener als gedacht. Entscheidend sind drei Werte, die sich vor jeder Investitionsentscheidung ermitteln lassen.
1. Die nötige Vorlauftemperatur
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Als Faustregel gilt: Unter 55 °C wird es interessant. Das lässt sich im laufenden Betrieb testen – wir drehen die Heizkurve an einem kalten Tag schrittweise herunter und schauen, ob alle Räume noch warm werden. Oft reicht schon der Austausch einzelner zu kleiner Heizkörper.
2. Die Heizlast des Gebäudes
Die tatsächliche Heizlast wird regelmäßig überschätzt – häufig anhand der alten Kesselleistung, die ihrerseits großzügig dimensioniert war. Eine raumweise Heizlastberechnung verhindert, dass Sie ein zu großes und damit teureres Gerät kaufen.
3. Die realistische Jahresarbeitszahl
Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme Sie pro Kilowattstunde Strom bekommen. Aus ihr und Ihren Strom- und Gaspreisen ergibt sich, ob die Betriebskosten sinken. Herstellerangaben unter Laborbedingungen helfen dabei wenig – wir rechnen mit Werten, die zu Ihrem Gebäude und zum Klima in der Rheinebene passen.
Und wenn es nicht passt?
Dann sagen wir das. Manchmal ist die sinnvolle Reihenfolge: erst Hülle, dann Heizung. Manchmal ist ein Anschluss ans Wärmenetz die bessere Lösung, manchmal eine Hybridvariante für eine Übergangszeit. Wir rechnen die Varianten vorher durch, statt hinterher zu erklären, warum es doch nicht funktioniert hat.
Bereit für den ersten Schritt?
Sie möchten wissen, was das für Ihr Gebäude bedeutet? Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich – sagen Sie uns kurz, worum es geht.


